Kissendorfer möchte Bürgermeister werden

CDU unterstützt den 28-Jährigen im Wahlkampf

VON FRANZ-JOSEF H, ANDORF
Der 28-Jährige gab sich bei der gestrigen Pressekonferenz smart und wortgewandt. Für seine Motivation, Bürgermeister zu werden, nannte er drei Gründe: Seine Heimatverbundenheit, schließlich wuchs er in Villingen auf, nach einem Auslandsaufenthalt in den USA und der Schweiz wohnt er seit November vergangenen Jahres in Schwenningen mit seiner Frau Yvonne, eine geborene Spycher aus Bad Dürrheim. Ein Hauptantrieb sei auch der, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Herausforderung anzunehmen und Verantwortung zu Übernehmen. Und schließlich das Interesse an der Politik, schon seit Jugendjahren. So trat er 1993 bereits in die CDU ein, möchte als möglicher Bürgermeister aber keine Partei- sondern Kommunalpolitik machen.
Für eine breite Unterstützung wäre er dankbar, formulierte er gestern sein Bestreben, auch mit den anderen Fraktionen ins Gespräch zu kommen. Bei den Freien Wählern habe er sich bereits vorgestellt. Eine Entscheidung, ob auch diese Fraktion ihn unterstützen werden, erwarte er in den nächsten Tagen.
Kissendorfer verweist in seinem Lebenslauf auf seine Fähigkeit, Schnittstelle zu sein, sei es im Studium mit Abschluss Diplom Wirtschaftsingenieur 1999 mit Bereichen wie Wirtschaft, Jura, Umsetzung von Theorie in Praxis, Schnittstelle war er auch in den Berufsjahren ab 1999 bei international agierenden Unternehmen wie Skyva International GmbH in Mannheim, in der Schweiz oder seit November vergangenen Jahres bei Eurac GmbH in Oberndorf Boll als geschäftsführender
Gesellschafter. Eurac bietet Aus- und Weiterbildung von Führungskräften an, Unternehmenscoaching und die handwerklichen Fähigkeiten zur Umsetzung im Betrieb. Schnittstelle möchte Kissendorfer auch im Rathaus sein, wobei er auf eine gut funktionierende Verwaltung verweist.
Dem Kämmerer eile sein guter Ruf voraus. Chefsache seien die Themen Wirtschaftsförderung und Tourismus.
In Kernstadt und Stadtteilen seien Gewerbegebiete ausgewiesen. Nun gelte es, sie gezielt mit Firmen zu fällen.
 
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