Adresse für Investoren

Markus Kissendorfer für Erhalt des Minaras

Bad Dürrheim-Sunthausen. Bürgermeisterkandidat Markus Kissendorfer hat sich am Donnerstag im Gasthaus Lehre-Post den Sunthauser Bürgern als Bewerber um das Amt des Bad Dürrheimer Rathauschefs vorgestellt. Er machte deutlich, dass die Gesundheitsreform deutliche Auswirkungen auf den Kurbetrieb haben werde, so dass man, sich weiterhin auf eine sinkende Nachfrage nach Reha-Plätzen und Anschluss-Heilbehandlungen einstellen müsse. Als weitere Herausforderungen für die Zukunft nannte Kissendorfer die Alterspyramide der Bad Dürrheimer Bevölkerung und die finanzielle Lage der Stadt. Nach seinem Dafürhalten müssten die Bereiche Kur und Gesundheit künftig besser ins Spiel gebracht werden, ohne jedoch die Faktoren Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Landwirtschaft zu vernachlässigen. »Bad Dürrheim muss wieder eine gute Adresse für Unternehmer und Investoren werden«, so seine Devise.
Auf die von Hubert Baier gestellte Frage nach der Zukunft des Minara-Bades erklärte der Kandidat, dass er sich in jedem Fall für den Erhalt dieses Familienbades einsetzen werde.
Zum Thema Kurcamping meinte er, dass der Platz in Sunthausen zweifellos eine Konkurrenz zu Bad Dürrheim darstelle und man deshalb klar sagen müsse, welche Camper man wo gern haben möchte. Die Frage von Rudi Reichmann, ob Kissendorfer als CDU-Mitglied seine Entscheidungen über Parteigrenzen hinweg treffen Werde, beantwortete dieser mit einem eindeutigen »Ja« und verwies darauf, dass er ebenso wie Gerhard Hagmann (FDP) stets die Neutralität wahren werde.

 
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