Bürgermeisterwahl am 30.3.2003
Abschlußveranstaltung

Bad Dürrheim In seiner Abschlussveranstaltung zum Bürgermeisterwahlkampf legte Markus Kissendorfer am Mittwochabend im Weinbrennersaal noch einmal seine Schwerpunkte auf die Vereine und Familien. In seinem Vortrag berichtete der Bürgermeisterkandidat von vielen Gesprächen, die er mit den verschiedensten Vereinen und Bürgern führen konnte. Dabei habe er sich zum Ziel gesetzt, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze direkt in Bad Dürrheim und in den Teilorten zu schaffen. Als mögliche Idee griff Kissendorfer den Vorschlag einer Jobbörse für Jugendliche und Studenten auf. Ihnen will der Kandidat die Möglichkeit geben, sich in einem Jugendgemeinderat zu artikulieren. „Ich würde aber zuerst den Bedarf prüfen, damit sich diese Idee nicht verläuft“, erklärte er.
Für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger möchte der Bürgermeisterkandidat auch weiterhin eine Woche der Senioren veranstalten. Dies sei zwar eine gute Einrichtung, aber einfach zu wenig. Als Idee bot er eine Woche für Jugendliche und eine Woche für Jung und Alt an. Die Vielfalt von Vereinen im sportiven, kulturellen, karitativen und kirchlichen Bereich bewunderte Markus Kissendorfer. In Gesprächen habe er erfahren, dass viele Vereine Nachwuchs- und Geldprobleme haben. Letztere zum größten Teil durch den Wegfall städtischer Feste. „Ich werde mich also darum bemühen, dass wir wieder mehr Feste organisieren“, so der Kandidat. Die Kirche leiste seiner Meinung nach eine sehr wertvolle Arbeit. Einerseits bei der Kurseelsorge, andererseits aber auch in der Jugend- und Familienarbeit. „Das ist eine große Herausforderung, bei der ich auch unterstützend helfen möchte“, sagte der Bürgermeisterkandidat.
Schwierig beurteilte er die Lage der Freiwilligen Feuerwehr. „Die weitere Zukunft müssen wir gemeinsam planen“, so seine Meinung. Denn im Bereich der Jugend, Tradition und Kameradschaft leiste die Feuerwehr eine großartige Arbeit. Aber man müsse auch stolz darauf sein, dass es Leute gibt, welche die kommunale Pflicht der Feuerwehr ehrenamtlich übernehmen und nicht nur Brandbekämpfung, sondern in zunehmendem Maße auch Hilfe nach Unfällen sowie bei Natur- und Umweltereignissen leisten. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte sich Markus Kissendorfer dann noch einmal den Fragen der Bürger und lud sie zur Diskussion ein. (jok)




 
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