| Bad Dürrheim
Rund 60 Damen waren am Dienstag der Einladung des Bürgermeisterkandidaten
Markus Kissendorfer zu einem Frauenfrühstück
ins Café Röder gefolgt. Nach einer kurzen
persönlichen Vorstellung nahm Kissendorfer zunächst
zu verschiedenen Sachthemen Stellung, wobei die Bereiche
„Kinder Jugendliche Familie“ sowie das Miteinander
der Generationen und der Erhalt des Minara-Bades den
Schwerpunkt bildeten.
Kissendorfer machte deutlich, das es für ihn darauf
ankomme, die auf gutem Niveau befindlichen Rahmenbedingungen
für Senioren zu sichern und Ähnliches auch
für Familien, Kinder und Jugendliche zukunftsfähig
fortzuschreiben. Aus vielen Gesprächen sei ihm
bekannt, dass die Vereine eine hervorragende Jugendarbeit
leisten und die bestehenden Jugendgruppen, wie beispielsweise
die Landjugend, Hervorragendes zu Wege brächten.
Allerdings wünschten sie sich auch in manchen Situationen
mehr Unterstützung durch die städtische Jugendarbeit,
welche seines Erachtens noch besser koordiniert werden
müsse. Schließlich sei bekannt, dass die
Bad Dürrheimer Jugendlichen bereit sind, Verantwortung
zu übernehmen. Für die Jugendlichen bis 18
Jahre biete das Jugendhaus eine Fülle von Möglichkeiten
und für die über 18 Jährigen wäre
etwa ein Bistro mit Musik und Unterhaltung denkbar.
Eine Lücke sieht Kissendorfer in der Betreuung
der ganz jungen Erdenbürger bis zum Alter von drei
Jahren. Hier müsse der gesellschaftlichen Entwicklung
und dem Wunsch zur Betreuung stärker Rechnung getragen
werden. Vor allem in der Kernstadt bestehe ein solcher
Bedarf, stellte er fest und erklärte sich im Falle
seiner Wahl bereit, mit den unterschiedlichen Kindergartenträgern
nach bedarfsgerechten, flexiblen Lösungen suchen.
Für die Drei bis Sechsjährigen werde in der
Gesamtstadt ohnehin eine gute Arbeit geleistet. In der
nachfolgenden Diskussion wurde vor allem der Fachärztemangel
und die innerstädtische Verkehrsanbindung angesprochen.
Das Hauptinteresse galt jedoch dem Erhalt des Minara.
„Mir ist natürlich bekannt, dass auch ich
das Bad nicht in die Gewinnzone bringen kann, aber wenigstens
werde ich versuchen, das Defizit so gering wie möglich
zu halten“, betonte der Gastgeber. Danach schlossen
sich an den Tischen noch viele Einzelgespräche
an und Markus Kissendorfer kündigte an, im Falle
seiner Wahl zum Bad Dürrheimer Bürgermeister
regelmäßig derartige Frauengespräche
durchführen zu wollen. (jok)
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