Markus Kissendorfer in Biesingen und Öfingen
Besichtigungstour


Bad Dürrheim
In einer Gesprächsrunde mit Landwirten, an der auch der Öfinger Agrar-Experte Gerd Manger teilgenommen hatte, machte sich der Bürgermeister-Kandidat Markus Kissendorfer unter anderem mit den Gegebenheiten und Problemstellungen eines Landschaftsschutzgebietes vertraut. Nach dem Beschluss des Gemeinderates vom vergangenen Donnerstag konnte sich Markus Kissendorfer unmittelbar vor Ort mit der nunmehr gegebenen Situation auseinandersetzen. „Der Erhalt des landschaftstypischen Erscheinungsbildes der Baar unter besonderer Berücksichtigung der berechtigten Forderungen und Belange der Landwirtschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit„, so seine Einschätzung. Die noch praktizierenden Landwirte, welche gerade als Pfleger dieser Landschaft einen unschätzbaren und wirkungsvollen Beitrag zum Erhalt dieser Kulturlandschaft leisten, müssten daher nachhaltige und auch finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit erfahren, lautete die zentrale Aussage von Markus Kissendorfer. Die unzähligen Streuobstwiesen und –gärten auf der Bad Dürrheimer Gemarkung prägten diese Baarlandschaft nachhaltig. Dabei gehe es aber nicht nur um deren Erhalt, sondern auch um die seit vielen Generationen praktizierte Verwertung der Erträge durch Obstsäfte, Most und nicht zuletzt hochwertige und hochprozentige Obstschnäpse.
Beim anschließenden Rundgang durch die Mosterei Schnekenburger im Stadtteil Biesingen wurde Markus Kissendorfer dann von dem Mitinhaber Richard Schnekenburger in die Geheimnisse der Saft- und Mostherstellung eingeweiht und konnte gleichzeitig eine Kostprobe des frisch gebrannten Schnapses aus heimischen Zibärtle verkosten. Bei dieser Gelegenheit wurde Kissendorfer von den Mitgliedern der Familie Schnekenburger aber auch mit der rauen Wirklichkeit konfrontiert, die – so Kissendorfer – mit einem eigenartigen Mix aus wirklichkeitsfremder Rechtsprechung und darauf basierenden behördlichen Auflagen zu einer existentiellen Bedrohung für den Familienbetrieb führe. Diese Entwicklung stehe im krassen Widerspruch zu dem Bemühen um den Erhalt einer unverfälschten Natur und werde ihn, Markus Kissendorfer, zu einem Vorstoß beim Ministerium für den Ländlichen Raum in Stuttgart veranlassen. Am Ende seines Besuches wurde Kissendorfer dann noch von Richard Schnekenburger in die Geheimnisse der Bestimmung des Alkoholgehalts eingeweiht.

 
Zurück  Vorwärts