Markus Kissendorfer auf Info-Tour
Besuch bei der Firma Schnekenburger in Öfingen


Öfingen
„Der zukünftige Bürgermeister darf kein Bürokrat sein, sondern muß die Fähigkeiten eines Managers besitzen“. Mit diesen Worten umriß Seniorchef Heinz Schnekenburger von der Firma SMB GmbH gegenüber dem Bürgermeisterkandidaten Markus Kissendorfer seine Vorstellungen vom künftigen Bad Dürrheimer Stadtoberhaupt. In dem Öfinger Familienunternehmen, das über eine mehr als 25-jähige Erfahrung auf dem Gebiet der Feinblechtechnik verfügt, sind derzeit 42 Mitarbeiter beschäftigt. Abnehmer der hier gefertigten Baugruppen und -systeme ist die elektronische Industrie und verschiedene Gerätehersteller. Der Betrieb wurde finanziell verträglich in acht Bauabschnitten kontinuierlich erweitert und verfügt über einen eigenen Fuhrpark.
Für Markus Kissendorfer war dieser Besuch insofern interessant, als es hier im stark tourismus-geprägten Stadtteil Öfingen nicht nur Ferienhäuser gibt, sondern als zweites Standbein auch einen Industrie- und Gewerbebereich, den es nach seinem Dafürhalten auch weiterhin zu fördern gilt. Wenn es jedoch nach den Vorstellungen von Juniorchef Thomas Schnekenburger ginge, sollte man dazu übergehen, ein größeres Gewerbegebiet in Autobahnnähe zu schaffen und nicht in jedem Stadtteil ein „Plätzel“. Die Erwartungen an den künftigen Bürgermeister faßte Heinz Schnekenburger als ehemaliger Ortsvorsteher von Öfingen dergestalt zusammen, als er von diesem neben der gewerblichen Förderung auch eine zielstrebige Weiterentwicklung des Kurortes erwartet, wobei die sportliche Seite ebenfalls nicht aus den Augen verloren werden dürfe. Nach seinen vorangegangen Besuchen bei den Firmen Seibold & Ketterer, Moser und Engesser mußte Kissendorfer anerkennend feststellen, dass alle diese lokalen Unternehmen in ihren Fertigungsprozessen durchweg über einen hohen Automatisierungsgrad verfügen und sich auf kompliziert herzustellende Produkte in kleinen Stückzahlen spezialisiert haben. (jok)

 
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