Bürgermeisterkandidat Markus Kissendorfer auf Tour
Besichtigung der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH

Bad Dürrheim „Wir haben zwar noch keinen Fuß in der Tür, aber die Hand bereits an der Klinke“. Mit diesen Worten beschrieb Hans-Jürgen Vollmer, geschäftsführender Vorsitzender der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH, dem Bürgermeisterkandidaten Markus Kissendorfer die Verkaufsstrategie seines Unternehmens mit dem Nachbarland Schweiz. Auch dort ist man nämlich sehr an den Bad Dürrheimer Produkten interessiert, besonders an der Fruchtschorle, die bei den Eidgenossen in vergleichbarer Art nur in begrenztem Umfang erhältlich ist. Auch preislich scheint die Bad Dürrheimer Getränkepalette den Schweizern ins Konzept zu passen, ungeachtet der bestehenden Zollschranken.
Zur Zeit liegt das Hauptabsatzgebiet für die Heil- und Mineralwässer, Limonaden und Fruchtsaftgetränke in Baden-Württemberg und Teilen von Rheinland-Pfalz. Kissendorfer staunte nicht schlecht als er erfuhr, dass der Umsatz im Jahre 2002 bei 29 Millionen Euro lag. Allein in dem seinerzeit von der Sonne verwöhnten Monat Juni wurden an einem Tag 1,3 Millionen Flaschen verkauft. Daran hatten die verschiedenen Mineral-Wassersorten einen Anteil von 82 Prozent, der Rest verteilte sich auf diverse Süß- und Diätgetränke. Die Grundstoffe für die beliebte Apfelsaftschorle stammen aus dem Bodenseeraum. 23 eigene Lastzüge und insgesamt 160 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Getränke der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen stets frisch von der Quelle zum Endverbraucher gelangen.
Neben der guten alten Glasflasche wächst in Verbraucherkreisen jetzt zusehends die Akzeptanz bei den Pet-Flaschen. Allerdings gibt es auch hier regionale Unterschiede. So ist beispielsweise der Südwesten Baden-Württembergs immer noch weitgehend auf Glas fixiert, läßt aber dennoch einen gewissen Trendwechsel erkennen. Deshalb rechnet Vollmer in diesem Jahr mit dem Verkauf von insgesamt zehn Millionen Pet-Flaschen. Bei der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH werde dieser Entwicklung natürlich Rechnung getragen, wenngleich man vom Grundsatz her auch in Zukunft am Glas festhalten und zweigleisig fahren werde. Was sich mehr und mehr zum Renner entwickelt, sind die natürlichen Mineralwasser ohne Kohlensäure, gefolgt von den Schorle- und Diätprodukten, stellt Vollmer fest. Allerdings muß auch er zugeben, dass der Pro-Kopf-Verbrauch zur Zeit etwas stagniert und der Verbraucher mehr und mehr zum Kauf von Billiggetränken tendiere. Trotzdem sei man bei der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen nicht bereit, Abstriche beim Qualitätsstandard zu machen. „Gutes hat eben seinen Preis“, stellte der Geschäftsführer abschließend fest und lud Markus Kissendorfer sowie dessen Begleiter Hans Schwärzer vom CDU-Ortsverband zu einem Rundgang durch den Betrieb ein. Als sachkundiger Führer hatte sich der Mitinhaber und ehemalige Geschäftsführer Klaus Dettling zur Verfügung gestellt . (jok)


 
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