Rundgang durch den Stadtteil Hochemmingen
Informationen aus erster Hand


Hochemmingen
Im Rahmen einer mehr als zweistündigen Zusammenkunft mit Ortsvorsteher Albrecht Reich und dessen Mitarbeiterin Elke Steiger hat sich der Bürgermeisterkandidat Markus Kissendorfer am Montag in Hochemmigen über die Infrastruktur dieses größten Bad Dürrheimer Stadtteils informieren lassen. Nach einem ausführlichen Gespräch im Rathaus begab man sich gemeinsam auf einen ausgedehnten Rundgang, bei dem sich Kissendorfer vor Ort über anstehende Maßnahmen ein persönliches Bild verschaffen konnte.
Erste Station war der unmittelbar neben dem Rathaus gelegene kommunale Kindergarten, der im Falle eines weiteren Zuzugs junger Familien schon bald an die Grenzen seiner Aufnahmekapazität stoßen dürfte, so dass man nicht umhin käme, eine volle dritte Gruppe einzurichten. „Hier würde ich jederzeit auch meine eigenen Kinder betreuen lassen, denn dieser Kindergarten gefällt mir sehr“, lautete sein anerkennendes Urteil. Im Neubaugebiet „Riedäcker“ ließ sich Kissendorfer über die von einer Bürgerinitiative geforderten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entlang der Gemarkungsgrenze nach Tuningen informieren. An diesem Abschnitt, wo die Gemeindestraße in die Kreisstraße einmündet, darf zwar nur 50 km/h schnell gefahren werden, doch leider halten sich viele Autofahrer nicht an diese Vorgabe.
Als nächstes begab man sich zu der ehemaligen Bundeswehrhalle, die von den örtlichen Vereinen in Eigenleistung ausgebaut wurde. Hier konnte sich der Bürgermeisterkandidat ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten machen und fand dabei zugleich lobende Worte für diese gelungene Gemeinschaftsarbeit. Anschließend führte ihn der Weg zum Feuerwehrgerätehaus, wo sich Kissendorfer vom Ortsvorsteher über die in naher Zukunft anstehenden Entscheidungen zum Kauf eines neuen Löschfahrzeugs unterrichten ließ. Zur Zeit besitzt die Gemeinde nur ein zwanzig Jahre altes LF 8, für das schon bald Ersatz beschafft werden müßte. Dazu wäre allerdings auch eine neue Unterstellhalle fällig. Zum Schluß machte man dann noch einen Abstecher ins Gewerbegebiet, wo vor rund eineinhalb Jahren der Flächennutzungsplan erweitert wurde, um bei entsprechender Nachfrage sofort Grundstücke anbieten zu können.

 
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